![]() |
|||
|
im Januar 2000
Wir passieren wieder die Grenze und alles wird weitläufiger. Vorbei geht's an einer der überall hervor- lugenden, weißen Moscheen. Sie hat nur ein Minarett; andere haben 2 oder 4. Eine Moschee mit 3 Minaretten habe ich hingegen nie gesehen. Möglicherweise verstößt es gegen einen Glaubensgrundsatz. Das alte Fort mit dem nebenan liegenden Museum ist alsbald erreicht. Tonscherben, Waffen, Kleidungsstücke, präparierte Tiere und schwerer Silberschmuck sind zu bewundern. Auch diverse Schwarzweißbilder aus der jüngeren, noch nicht durch das Öl beeinflußten Zeit sind ausgestellt. Gabi und ich wandern einmal rund und gehen wieder nach draußen in die Sonne. Gegenüber liegt das eher unscheinbare Lehmfort aus dem Jahre 1910 mit seinen 4 Türmen. Drin jedoch nur ein leerer Hof. Von der Mauer geht der Blick auf die Stadt. Eine rostige Eisenleiter ermöglicht sogar den Aufstieg im Turm. Die Rundumsicht über die Häuser und Palmenplantagen bis hin zum kahlen und schroffen Hajargebirge gefällt uns. Nächstes Ziel ist die Mittagspause im Hilton und 1,5 Stunden sind dafür angesetzt, was mich natürlich fuchst. Viel lieber wäre uns ein einheimisches Lokal im Stadtzentrum gewesen. Auf das teure Buffet können wir - wie wohl auch alle anderen - verzichten. Da im Hotel keine Ecke zu finden ist, in der wir unser Brötchen mit Käse sowie Banane vom Frühstückstisch ungesehen essen können, setzten wir uns außerhalb auf ein Mäuerchen. Später halten wir uns notgedrungen noch in der Lobby mit den bequemen Ledersitzen auf, um irgendwie die Zeit rumzubringen. In der anderen Ecke lümmelt ein Einheimischer in weißen Kaftan und telefoniert lautstark und ohne Unterlaß mit seinem Handy. |
|||
Homepage - Ihren Reisebericht aufnehmen - - Impressum - zurück zu www.dubai-reisen.info |